Speditionskaufleute erfolgreich

Nach Abschluss der schriftlichen und mündlichen KMK-Prüfungen erhielten neun angehende Speditionskaufleute ihr KMK-Zertifikat zu Fremdsprachen in der beruflichen Bildung im Bereich Spedition und Logistikdienstleistungen. Hierbei handelt es sich um eine zentrale Prüfung, die zeitgleich in NRW abgelegt wird.

 

2020 10 07 KMK Prüfung

Das Zertifikat, bescheinigt ihnen sprachliche Schlüsselkompetenzen im Bereich Wirtschaftsenglisch/Logistik auf der Grundlage des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens. Acht Auszubildende konnten auf der Niveaustufe B2 beteiligen. Jonas Bressler legte das Zertifikat auf der Niveaustufe C1 ab.

Herzlichen Glückwunsch!

Industriekaufleute verabschiedet

 

22 Schülerinnen und Schüler des Ludwig-Erhard-Berufskollegs können seit dem 25.09.2020 ihre Abschlusszeugnisse der Berufsschule in den Händen halten. Nach einer klasseninternen Reflexion über die drei Ausbildungsjahre und der Überlegung, was die Zukunft bringt, bedankten sich die Auszubildenden sehr herzlich mit einer "süßen Überraschung" bei ihrer Klassenlehrerin Andrea Buddenberg.

Anschließend richtete Herr Fleitmann als Bildungsgangleiter einige Worte an die Schüler, bevor die eigentliche Zeugnisübergabe durch den Bildungsgangleiter und der Klassenlehrerin stattfand.

Für die anstehenden IHK-Abschlussprüfungen wünschen wir den Auszubildenden alles Gute.2020 09 27 Industrie3  

Stephanie Hölscher geehrt

Freude am Ludwig-Erhard-Berufskolleg in Büren. Nachdem im letzten Jahr die Industriekauffrau Verena Jostmeier durch die Industrie- und Handelskammer geehrt wurde, erhielt nun Stephanie Hölscher ebenfalls ihre Auszeichnung als eine der besten Auszubildenden des IHK-Bezirks Arnsberg-Hellweg.

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Das Foto zeigt im Vordergrund Stephanie Hölscher, sowie Frau Wollschläger von der Fa. Meisterwerke und Herrn Krampe von der IHK Arnsberg.
 
 

Die 21-Jährige aus Büren-Brenken absolvierte bei der MeisterWerke Schulte GmbH nach ihrem Fachabitur eine auf 30 Monate verkürzte Ausbildung zur Industriekauffrau und schloss diese mit der Note „sehr gut“ ab. Die theoretischen Kompetenzen erwarb Stephanie Hölscher im Berufsschulunterricht im Ludwig-Erhard-Berufskolleg am Standort Büren. Zuvor besuchte sie die Höhere Handelsschule in Büren. 

Die große Feier zur Ehrung der besten Azubis durch die IHK ist eigentlich ein fester Termin im Kalender, konnte aber in diesem Jahr pandemiebedingt nicht stattfinden. Die IHK besuchte daher die besten Auszubildenden in ihren jeweiligen Ausbildungsbetrieben. Unter dem Motto „Simply the Best“ überreichte Florian Krampe von der IHK Arnsberg Stephanie Hölscher die Ehrenurkunde für ihre sehr gute Leistung und erklärte dazu: „119 Auszubildende aus dem gesamten IHK Bezirk Arnsberg werden in diesem Jahr geehrt – das sind weniger als in den vergangenen Jahren. Frau Hölscher kann deshalb besonders stolz darauf sein, zu diesem kleinen Kreis zu gehören.“ Lob gab es auch vom Unternehmen. So ist es nicht verwunderlich, dass Frau Hölscher von ihrem Ausbildungsunternehmen in ein reguläres Beschäftigungsverhältnis übernommen wurde und ihr bereits zum jetzigen Zeitpunkt eine Weiterbildung zur Bilanzbuchhalterin angeboten wurde. 

Herzlichen Glückwunsch zu dem tollen Ergebnis vom Klassenlehrer Bernd Rüther und dem Kollegenteam des LEBKs in Büren!

 

Foto und Text: Fa. Meisterwerke, Rüthen

Schülerversuche im Homeoffice

Die Corona Pandemie hatte im Schuljahr 2019/2020 gravierende Auswirkungen auf den Schulbetrieb. Die Schulen mussten von heute auf morgen digitalen Unterricht im Homeoffice organisieren. Die damit verbundenen Probleme wurden am Ludwig-Erhard-Berufskolleg sowohl in organisatorischer Hinsicht als auch in Bezug auf die Erfordernisse der jeweiligen Fächer spezifisch gelöst.

 

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Im Physikunterricht mussten physikalische Fragestellungen an die neue Situation angepasst werden. Dabei ergaben sich bei der digitalen Kommunikation dann die besten Ergebnisse, wenn Schülerinnen und Schüler eigenständig konkrete Sachverhalte auf den physikalischen Kontext abbilden konnten. Bemerkenswert ist, dass sich Schülerinnen und Schüler aktiv    einbrachten, deren vorherige Beteiligung eher gering war. 

Im Unterschied zu anderen Fächern ergab sich für die Physiklehrerinnen und Physiklehrer eine spezifische Herausforderung: Für den Physikunterricht ist die Planung, Durchführung und Auswertung von Versuchen essentiell. Nachdem eine Unterstufe des  Wirtschaftsgymnasiums, WG1A, sehr erfolgreich verschiedene an die Erfordernisse des      digitalen Unterrichts angepasste Fragestellungen bearbeitet hatte, stellte sich deren Physiklehrer, Herr Barkhausen, die Frage, ob auch Experimente im Homeoffice durchgeführt werden können. Voraussetzung ist, dass alle Schülerinnen und Schüler die erforderlichen Geräte daheim zur Verfügung haben. Damit sind beispielsweise die meisten Versuche zur Elektrizitätslehre nicht möglich. Für die WG1A stand aber Mechanik im Lehrplan. Und hier wurde ein Schülerversuch im Homeoffice im Zusammenhang mit dem Energieerhaltungssatz sehr erfolgreich durchgeführt. 

Es sollte von jedem ein Fadenpendel aufgebaut werden. Der Gegenstand am Ende des Fadens sollte ausgelenkt und losgelassen werden und die Zeit, die der Gegenstand vom  Loslasspunkt bis zum tiefsten Punkt der Bahn benötigt gemessen werden. In einem zweiten Versuch sollte die Zeit für den freien Fall aus der gleichen Höhe gemessen werden. Anschließend sollte  sowohl mit dem Energieerhaltungssatz als auch mit den Formeln für den freien Fall die Geschwindigkeit im tiefsten Punkt des Pendels berechnet werden. Man erhält mit beiden Methoden das gleiche Ergebnis. 

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 Skizze und Erklärung: Julia Kloppenburg

Der beurteilende Kontext der Aufgabe bestand nun darin, zu erklären, ob man bei der Pendelbewegung mit den Formeln für den freien Fall hätte rechnen können. Experimentell stellt man fest, dass die Zeit für den freien Fall kürzer ist als für die Pendelbewegung aus gleicher Höhe. Die richtige Antwort lautet: Es ist nicht möglich, genau wie beim freien Fall zu rechnen, da die berechneten Zeiten kürzer als in Wirklichkeit sind und daher den Vorgang des Pendelns nicht darstellen. Dies wurde von allen Schülerinnen und Schülern, die die Aufgabe abgegeben hatten, richtig beantwortet. 

Die Versuchsaufbauten der Schülerinnen und Schüler waren dabei ausnahmslos originell. Allen Rückmeldungen lagen entweder Bilder oder Videos bei. Die Ermittlung der der Zeiten wurden dabei entweder mit der Stoppuhrfunktion des Handys oder durch Analyse von Videos durchgeführt. Ein besonders spektakulärer Versuch wurde  im Freien an einer Schaukel durchgeführt. Das Gewicht am Ende des Fadens war dabei ein mit Sand befüllter Luftballon. 

 

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Pendel im Badezimmer   (Fotos:  Sophie Dieckmann )

 

 

 

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Pendel an einer Schaukel  (Foto: Julia Kloppenburg)

 

 

Die Erfahrung, dass sogar individuelle Schülerversuche möglich waren und individuell weitergehende Fragestellungen geklärt werden konnten, macht Mut.