KMK-Zertifikatsprüfungen Englisch

"Sprachen lernen eröffnet Chancen. Mit ihrem Fremdsprachenzertifikat hat die Kultusministerkonferenz Berufsschülern die Möglichkeit gegeben, besondere berufsbezogene Fremdsprachenkenntnisse nachweisen zu können. Das erhöht später ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt." 

(Ministerin Dr. Annette Schavan als Präsidentin der Kultusministerkonferenz im Vorfeld der Bildungsmesse in Hannover im Jahr 2001)

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Nach Abschluss der schriftlichen und mündlichen Prüfungen händigte StD  Dietmar Grewe in diesen Tagen insgesamt 56 erfolgreichen Schülerinnen und Schülern des Ludwig-Erhard-Berufskollegs das KMK-Zertifikat zu Fremdsprachen in der beruflichen Bildung aus, und zwar in den Bereichen Wirtschaft und Verwaltung, IT-Berufe, Spedition und Logistikdienstleistungen sowie Fachlagerist. 

Herr Grewe gratulierte den Schülerinnen und Schülern zum Erwerb des Zertifikats, zeige es doch exakt ihre derzeitigen Kompetenzen in Englisch in ihrem Berufsfeld.

In seiner Ansprache betonte Herr Grewe, wie wichtig es ist, seine Fremdsprachenkenntnisse auch privat anzuwenden. Schließlich führten Gespräche mit Menschen in anderen europäischen Ländern zu mehr Verständnis untereinander und letztlich zur Friedenssicherung.  

Herzlichen Glückwunsch! 

Wo steckt der Fehler im Film Nemo?

Diese und viele andere interessante Informationen rund um die Bewohner der Unterwasserwelt erhielten die Schüler der Klassen HH1n (Klassenlehrerin Frau Möllenbeck) und HH2n (Klassenlehrerin Frau Müntefering) aus Büren während ihres Besuches im Sealife in Oberhausen.

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Dass im Film „Rettet Nemo“ den Filmemachern eigentlich ein grober Fehler unterlaufen war, wussten allerdings vorher die wenigsten Jugendlichen. Anemonenfische sind nach Erreichen der Geschlechtsreife zunächst männlich. Sie leben Polyandrie, ein Weibchen mit mehreren Männchen in einer kleinen Gruppe. Stirbt das Weibchen, wandelt sich das stärkste Männchen innerhalb einer Woche in ein Weibchen um. Somit hätte Nemos Vater eigentlich zum Weibchen werden müssen. 

Der Rundgang durch das Unterwassermuseum thematisierte komplexe ökologische Probleme. So erfuhren die Schüler, dass der doch so harmlos aussehende Goldfisch eine Bedrohung für die Tierwelt ist, weil sich der aus Asien stammende Fisch extrem ausbreitet und den heimischen Fischen durch ihre gefräßige Art die Nahrung strittig macht.

Neben diesem ökologischen Ungleichgewicht wurde auch die Problematik des Plastikmülls in den Meeren verdeutlicht. Da Schildkröten Plastik für essbare Quallen halten, verenden sie qualvoll. Haie hingegen können riechen und nehmen deshalb den Plastikmüll nicht als Nahrung auf. Sie fressen jedoch andere Fische, die den Müll für Nahrung hielten. 

Abgerundet wurde die Klassenfahrt durch den Besuch im Centro.

HH1E besucht BENTELER

Am 09.05.2019 haben sich die Schülerinnen und Schüler der HH1E gemeinsam mit ihrem Klassenlehrer Markus Volmari sowie dem Referendar René Bettermann auf den Weg zum ortsansässigen Industriebetrieb BENTELER Automobiltechnik GmbH auf gemacht. Nachdem im Unterricht das Thema „Fertigungsverfahren“ behandelt wurde, hatten die Lernenden hier die Möglichkeit, ihr theoretisches Wissen in der Praxis zu überprüfen. 

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Benteler beschäftigt an der Talle über 1000 Mitarbeiter, die gemeinsam mit automatisierten Fertigungsanlagen für den reibungslosen Ablauf der Fertigung sorgen. Aus den in Schloß Neuhaus gefertigten Rohren werden an der Talle Achsen, Dachsäulen und andere Teile für die Automobilindustrie gefertigt.


Die Schülerinnen und Schüler konnten im Werk genau beobachten, wie die Theorie aus dem Schulunterricht praktisch umgesetzt wird. Von der Organisation nach dem Grad der Automatisierung über die Häufigkeit der Prozesswiederholung bis hin zur Anordnung der Betriebsmittel fanden sich alle Bereiche des Unterrichts in der Produktion von Benteler wieder. Interessant war für die Lernenden vor allem die Wichtigkeit der optimalen Losgröße in der Praxis erklärt zu bekommen. BENTELER verhandelt die Preise der Bauteile mit den Automobilherstellern bis auf 0,1 Cent, was eine genaue Planung der Produktion unerlässlich macht.

René Bettermann

Austausch nach Le Mans

Im Rahmen des seit 1987 bestehenden Austausches mit unserer Partnerschule, dem Lycée Saint-Charles Sainte-Croix, reisten 21 Schülerinnen und Schüler im April in Begleitung ihrer Lehrerinnen Frau Broer und Frau Brake nach Le Mans in die Pays-de-la-Loire. Dank der finanziellen Unterstützung des Deutsch-Französischen Jugendwerks (DFJW) konnte diese Begegnung erneut realisiert werden. 

 

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Die Schülerinnen und Schüler hatten sich vor der Reise bereits innerhalb des Europa-Kurses intensiv mit dem Thema „Deutsches und französisches kulturelles Erbe – Gemeinsamkeiten und Unterschiede“ beschäftigt. Sie bereiteten die Reise vor, indem sie sich inhaltlich mit den einzelnen Programmpunkten, wie beispielweise die Besichtigung des Mémorialsin Caen, den Sehenswürdigkeiten in Paris und unserer Partnerstadt Le Mans auseinandersetzten. 

Neben der Teilnahme am Unterricht an der Partnerschule standen auch eine Besichtigung der Keksfabrik „La Sablésienne“ inSablé sur Sarthe, eine Führung durch die Manceller Altstadt - die  größte und besterhaltene Altstadt Europas -  und ein Tagesausflug zum Mémorialin Caen auf dem Programm. Da durften natürlich auch die Landungsstrände der Alliierten sowie die deutschen und amerikanischen Soldatenfriedhöfe in der Normandie nicht fehlen. Dies war für die deutschen Schülerinnen und Schüler ein sichtlich bewegender Moment, zumal sie diesen geschichtsträchtigen Ort gemeinsam mit einigen französischen Austauschschülerinnen und -schülern gemeinsam besichtigten und sich Dank der Erläuterungen der Reisebegleiterin der Bedeutung dieses historischen Ereignisses bewusst wurden. Schließlich besichtigten die Schülerinnen und Schüler auch die französische Hauptstadt und schlüpften während des Stadtrundganges selbst in die Rolle des Tourguides. Spätestens beim Anblick des Eiffelturms am Place de Trocadero, waren alle völlig begeistert und es zeigte sich mal wieder, dass Paris das absolute Highlight der Fahrt war. 

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Die Schülerinnen und Schüler lebten während der Austauschwoche in Gastfamilien und hatten so die Gelegenheit, die französische Kultur und Lebensart intensiv kennenzulernen. So war es nicht verwunderlich, dass der Abschied so manchem doch sichtlich schwer fiel. 

Nähere Informationen zu unserer Reise finden Sie auch in unserem Reisetagebuch.  

 

(geschrieben von Nicole Broer und Frauke Brake )