Diese und viele andere interessante Informationen rund um die Bewohner der Unterwasserwelt erhielten die Schüler der Klassen HH1n (Klassenlehrerin Frau Möllenbeck) und HH2n (Klassenlehrerin Frau Müntefering) aus Büren während ihres Besuches im Sealife in Oberhausen.

2019 05 20 Oberhausen HH2n

Dass im Film „Rettet Nemo“ den Filmemachern eigentlich ein grober Fehler unterlaufen war, wussten allerdings vorher die wenigsten Jugendlichen. Anemonenfische sind nach Erreichen der Geschlechtsreife zunächst männlich. Sie leben Polyandrie, ein Weibchen mit mehreren Männchen in einer kleinen Gruppe. Stirbt das Weibchen, wandelt sich das stärkste Männchen innerhalb einer Woche in ein Weibchen um. Somit hätte Nemos Vater eigentlich zum Weibchen werden müssen. 

Der Rundgang durch das Unterwassermuseum thematisierte komplexe ökologische Probleme. So erfuhren die Schüler, dass der doch so harmlos aussehende Goldfisch eine Bedrohung für die Tierwelt ist, weil sich der aus Asien stammende Fisch extrem ausbreitet und den heimischen Fischen durch ihre gefräßige Art die Nahrung strittig macht.

Neben diesem ökologischen Ungleichgewicht wurde auch die Problematik des Plastikmülls in den Meeren verdeutlicht. Da Schildkröten Plastik für essbare Quallen halten, verenden sie qualvoll. Haie hingegen können riechen und nehmen deshalb den Plastikmüll nicht als Nahrung auf. Sie fressen jedoch andere Fische, die den Müll für Nahrung hielten. 

Abgerundet wurde die Klassenfahrt durch den Besuch im Centro.