Leitaktion 1: Allgemeines (Projektkoordinatorin: Britta Kallius)

Erasmus+ benennt unterschiedliche Leitaktionen – so bietet die Leitaktion 1 Schulen und vorschulischen Einrichtungen ein strategisches Instrument für die Weiterentwicklung und Internationalisierung der eigenen Einrichtung. Innerhalb eines der Schule genehmigten Projektes innerhalb der Leitaktion 1 können Fortbildungen gefördert werden, in denen einzelne Bausteine für mehrere Personen kombiniert werden (Dauer zwischen 2 und 60 Tagen):

-       Job Shadowing oder Hospitation bei einer anderen Schule bzw. vorschulischen Einrichtung oder an einer für die Schulbildung relevanten Einrichtung in einem Programmstaat

-       Fortbildung von Lehrkräften oder pädagogischem Personal in einem Programmstaat durch Teilnahme an einem strukturierten Kurs oder an einer europäischen Konferenz (keine Teilnahme an Messen)

-       Unterrichtstätigkeit : Entsenden einer Lehrkraft an eine Schule oder vorschulische Einrichtung in einem Programmstaat, um dort zu unterrichten.

Die Maßnahmen können in den folgenden Staaten stattfinden (außer Deutschland): die 28 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union, die Staaten des Europäischen Wirtschaftsraums (Island, Norwegen, Lichtenstein), die Türkei sowie die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien.

 

Das LEBK musste bei der Antragsstellung begründet darlegen, weshalb die Schule sich um die Teilnahme an der Maßnahme der Leitaktion1 bewirbt. In Absprache mit der Schulleitung wurde u.a. formuliert:

„Das LUDWIG-ERHARD Berufskolleg hat sich die Internationalisierung der Schule zum Ziel gesetzt und sich der Unterstützung seiner Schülerinnen und Schüler bei der Erlangung vielfältiger Europakompetenzen verschrieben. Es ist daher unser Interesse, langfristige Strategien zur Förderung der europäischen Mobilität aller am Schulleben Beteiligten zu entwickeln und damit gleichzeitig die interkulturelle Handlungsfähigkeit zu erweitern und die Internationalisierung unserer Schule auszubauen sowie langfristig und nachhaltig den europäischen Gedanken an unserer Schule zu verstärken. Im Verlauf seiner Durchführung sollen die beteiligten Lehrkräfte dabei unterstützt werden, eigene Europakompetenzen zu erwerben bzw. bereits vorhandene auszubauen, um so dazu beizutragen, dass die zukünftige Europaarbeit des LUDWIG-ERHARD Berufskollegs von einer steigenden Zahl von Lehrkräften über alle Bildungsgänge getragen wird und fächerübergreifend erfolgen kann“. …

 

„Durch Aktionen wie die Teilnahme an workshops, job shadowing, das Hospitieren evtl. auch Unterrichten an Partnerschulen sowie die Teilnahme an internationalen Kontaktseminaren erhalten die zu beteiligenden Lehrkräfte Unterstützung bei der Entwicklung und dem Ausbau ihrer eigenen internationalen Kompetenzen. Darüber hinaus bauen sie das bereits vorhandene schuleigene Netzwerk internationaler Kontakte weiter aus und lassen nicht nur ihre Erfahrungen in ihre eigene Arbeit bezüglich der Internationalisierung der Schule einfließen, sondern unterstützen durch die anschließende Dissemination auch die Schülerinnen und Schüler der unterschiedlichen Bildungsgänge. Neue Lehrkräfte werden für die zunehmende Wichtigkeit der internationalen Arbeit am Berufskolleg sensibilisiert und die Anerkennung internationaler Projekte in den Fachbereichen wird erhöht“. (Auszug aus der Antragsstellung/Seite22 – der Gesamtantrag umfasst 31 Seiten)

 

Nach Genehmigung des Antrags können 13 Lehrkräfte des LEBK am Projekt Schule auf dem Weg nach Europa teilnehmen. Geplant und teilweise bereits durchgeführt sind Hospitationen bzw. Job-Shadowing an der tschechischen Partnerschule und an Partnerschulen in Schweden sowie Fortbildungskurse zur Verbesserung von Fremdsprachen- sowie von Methoden- und Didaktik-kenntnissen in Polen, England, Irland und auf Malta.

Autoren: Britta Kallius / Ursula Wortmann