Fit fürs Auswahlverfahren

In der ersten Februarwoche fand das Bewerbungstraining „Fit fürs Auswahlverfahren“ für die Unterstufen der Höheren Handelsschule am Standort Büren statt. Der Einladung von Frau Müntefering und Frau Wortmann waren fünf externe Partner - die Volksbank Brilon-Büren-Salzkotten, die Sparkasse Paderborn-Detmold, die AOK, die Barmer sowie Lidl - gefolgt, die in einem vierstündigen Seminar unsere Schülerinnen und Schüler in die Welt des Assessment-Centers einführten.

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Neben dem Check der Bewerbungsmappe erhielten die Jugendlichen wichtige Informationen über das richtige Verhalten und Outfit im Rahmen eines Auswahlverfahrens. Praktische Erfahrungen konnten unsere Schülerinnen und Schüler in Selbstpräsentationen, Telefon- und Vorstellungsgesprächen sammeln. Zudem war es Aufgabe der Jugendlichen, im Rahmen einer Gruppendiskussion zu einem vorgegebenen aktuellen Thema einen Standpunkt einzunehmen und entsprechend auf die Argumente der anderen einzugehen. Zu guter Letzt galt es, einzelne Gegenstände wie ein Tablet in einem Verkaufsgespräch kreativ zu bewerben.

 

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Wir bedanken uns recht herzlich bei unseren externen Partner für die wertvollen Tipps!

Sportturnier

Ein spannendes und aktionsreiches Fußball- und Volleyballturnier haben die Bürener Schüler am letzten Unterrichtstag vor den Weihnachtsferien erlebt. Den Anfang machten die Fußballer: 12 Mannschaften lieferten sich packende Duelle. Die HH1k bestritt das traditionelle Spiel gegen die Lehrerauswahlmannschaft, das sie auch für sich entscheiden konnten. Das Fußballturnier hingegen gewann die HH1n.

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Anschließend spielten insgesamt 20 Mannschaften um die Pokale beim Volleyball. In der Kategorie „Mixed“ gewann die HH2m, während bei den „Volleyball-Herren“ die HH-1o die Nase vorne hatte.

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Für das leibliche Wohl hat in diesem Jahr wieder ein Schülerteam gesorgt. Die Einnahmen daraus sowie die einer Tombola, die der Verbindungslehrer Peter Hölscher auch in diesem Jahr organisiert hat, gingen an die Spendenaktion „Avicres“. Wie gut die Veranstaltung bei den Schülern ankommt, zeigt die Tatsache, dass einige Jugendliche mit den Lehrern nach der Veranstaltung noch weiterspielten.  

 

 

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Vielen Dank an das Organisationsteam um Peter Hoffmann, Claudia Simon und Falk Bloebaum!

 

 

 

Karikaturenausstellung

„Ludwig Erhard, gestern, heute, morgen“. Welchen Wert hat der Vater des deutschen Wirtschaftswunders noch für die Gesellschaft und ihr Wirtschaftssystem? Sind seine Leitlinien in Zeiten der voranschreitenden digitalen Veränderung der Arbeits- und Lebenswelt nicht sogar wichtiger denn je? Über diese und andere Fragen diskutierten der Paderborner Bundestagsabgeordnete und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU/CSU-Fraktion Carsten Linnemann und der Fraktionsvorsitzende der SPD in Nordrhein-Westfalen, Thomas Kutschaty, auf Einladung der Mittelstandsvereinigung (MIT) der CDU im Kreisverband Paderborn im Ludwig-Erhard-Berufskolleg. 

 

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„Leider ist der Trend, das Wirken großer Persönlichkeiten nur noch auf aus dem Zusammenhang gerissene Zitate zu begrenzen, auch an Ludwig Erhard nicht vorbeigegangen. Viel zu kurz kommen durch diese Vereinfachungen seine Leitlinien, die uns auch heute noch gut zu Gesicht stehen würden“, so Ulrich Lange, Vorsitzender des MIT-Kreisverbandes Paderborn in seiner Begrüßung. So seien speziell die Eigenverantwortung der Gesellschaft, das Pflichtgefühl und das soziale Bewusstsein die Eckpfeiler für Erhards Schaffen gewesen. Werte, die Lange aktuell als verloren ansieht, denn die Überregulierung und Bürokratisierung durch den Staat habe Ausmaße angenommen, die es Unternehmern, Selbständigen und Arbeitnehmern gleichermaßen schwer mache, zu wirken. „Es ist paradox, dass wir in einem Zustand, in dem es uns so gut geht wie noch nie, immer mehr von unseren Freiheiten in die Hände des Staats legen. Der baut uns einen goldenen Käfig, in dem wir bequem und zufrieden sitzen. Wir brauchen mehr von Ludwig Erhard, der auch mal den Mut besessen hat, unbequeme Dinge anzusprechen und umzusetzen“, so Ulrich Lange. 

Ein Ball, den Carsten Linnemann in der anschließenden Diskussion dankbar aufgriff: „Wir brauchen ein grundlegend anderes politisches System mit neuen Vorbildern. Es muss wieder um Positionen und Leitgedanken und um die klare Unterscheidbarkeit der beiden großen Volksparteien gehen. Stattdessen steht derzeit nur im Fokus, wer in Hinterzimmern die meisten Spiegelstriche in einen Koalitionsvertrag geschrieben hat. Das bekommen wir in der Öffentlichkeit nicht mehr vermittelt. Die soziale Marktwirtschaft Ludwig Erhards fußt auf der Verantwortung jedes Einzelnen. Es ist falsch, wenn wir alles in die Hand des Staates legen. Der kann es nämlich sicher nicht besser.“ 

 Thomas Kutschaty pflichtete dem bei und wagte den Ausblick, dass die große Koalition aus CDU/CSU und SPD in Berlin wohl nicht „bis zur nächsten Wahl 2021 halten wird. Ich habe damals schon dagegen gestimmt.“ Der Fraktionsvorsitzende der NRW-SPD zeigte sich durchaus einverstanden mit den Grundsätzen der sozialen Marktwirtschaft Ludwig Erhards, wenn dabei eben der soziale Aspekt nicht vergessen wird. „Arbeit muss belohnt werden. Dafür müssen wir Anreize schaffen. Gleichzeitig dürfen wir diejenigen nicht vergessen, die am Rande der Gesellschaft stehen und derzeit keine Rolle auf dem Markt spielen. Und wir müssen uns darum kümmern, dass der Nachwuchs die für die Gesellschaft wichtigen Werte lernt und erfährt. Die Balance muss stimmen. Daher sehe ich den Ansatz von Erhard eher als Gesellschafts- und nicht nur als Wirtschaftsmodell.“ 

 

Im Bezug auf die Digitalisierung sorgt sich Linnemann speziell um die Entwicklungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz. „Es gibt Bereiche, in denen wir stark sind. Aber das große Thema Daten als Rohstoff haben wir in der EU komplett verschlafen. Die USA und China sind deutlich weiter als wir. Es besteht die große Gefahr, dass wir hier den Anschluss verlieren. Ludwig Erhard hätte das sicher erkannt und gehandelt.“ Ein weiterer Aspekt für Linnemann ist, dass sich die Gesellschaft derzeit noch zu wenige Gedanken über die Arbeitsplätze der Zukunft macht: „Die Bedingungen ändern sich. Es wird Menschen geben, die dann nicht mehr mitkommen und somit für den Markt nicht mehr geeignet sind. Wie fangen wir sie auf? Das sind die Themen, über die sich die Politik Gedanken machen muss.“ Kutschaty warnte davor, die Digitalisierung als Allheilmittel der Zukunft zu betrachten: „Es wird diese Veränderungen geben. Ich glaube aber, dass wir die Akzeptanz für die Politik nur dann wieder erhöhen, wenn wir für die Menschen greifbar und real ansprechbar bleiben.“ Einig waren sich beide Politiker auch darin, dass die Europäische Union nicht nur als Wirtschaftsgemeinschaft erhalten bleiben müsse. Die Handelsbeziehungen seien zwar eine zentrale Grundlage und ein wichtiger Faktor für den seit über 70 Jahren andauernden Frieden, sie dürften aber nicht dazu führen, dass sich die EU erpressbar mache. 

 

Flankiert wurde die Diskussionsrunde vor über 160 Gästen durch eine Karikaturenausstellung, die den Blick zeitgenössischer Karikaturisten auf Erhard zeigt. Mitinitiator der Ausstellung ist Thomas Köster, der selbst Schüler des Berufskollegs war und nun als Koordinator für Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik bei der Konrad-Adenauer-Stiftung arbeitet. „Ich freue mich über die Ausstellung in Paderborn und die geführte Diskussion. Es ist wichtig, die Grundwerte der sozialen Marktwirtschaft Ludwig Erhards immer wieder zu vermitteln, damit sie von der Gesellschaft auch heute noch als Chance verstanden werden“, so Köster. 

Quelle: MIT  Kreisverband Paderborn

 

 

eTwinning-Qualitätssiegel 2018

Das Ludwig-Erhard-Berufskolleg ist für sein europäisches Schulprojekt über musikalische Vorlieben ausgezeichnet worden. Es erhielt für „Let's rock!“ von der Jury das eTwinning-Qualitätssiegel 2018 für beispielhafte Internetprojekte. Damit verbunden sind hochwertige Sachpreise und Urkunden zur Anerkennung.

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Im Projekt haben sich Schülerinnen und Schüler der ehemaligen Höheren Berufsfachschule (HH2b) unter der Leitung ihrer Lehrerin Nicole Broer mit dem Thema „Lieblingsmusik“ beschäftigt. Sie tauschten sich mit ihren Projektpartnern in Italien, Spanien und Polen über die populärsten Songs und coolsten Interpreten aus und diskutierten über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Bei einem Musikquiz forderten sie ihre Mitstreiter heraus und erstellten gemeinsam mit ihren europäischen Partnern ein e-journal zu den bekanntesten nationalen Musikfestivals. Die Schüler gaben an, durch den digitalen Austausch nicht nur viel über ihre europäischen Altersgenossen und deren Vorlieben für Musik erfahren zu haben, sie konnten auch ihre Fremdsprachenkenntnisse entscheidend verbessern. Als gemeinsame Sprache nutzten die Projektpartner Englisch.

 „Dieses kreative Projekt zeigt, wie es mit einem Thema, das die meisten Jugendlichen begeistert, gelingen kann, sie zu einem fruchtbaren Dialog mit ihren europäischen Partnern zu motivieren,“ so das Urteil der Jury. 

 

Über eTwinning

Mit dem eTwinning-Qualitätssiegel würdigt der Pädagogische Austauschdienst (PAD) des Sekretariats der Kultusministerkonferenz jährlich herausragende Schulpartnerschaften, die sich durch eine ausgeprägte Kooperation zwischen den Partnerklassen, kreativen Medieneinsatz sowie pädagogisch innovative Unterrichtskonzepte auszeichnen.

Schulen und vorschulische Einrichtungen können mithilfe von eTwinning Partnerschaften über das Internet aufbauen und digitale Medien in den Unterricht integrieren. Europaweit sind rund 200.000 Schulen bei eTwinning angemeldet und nutzen die geschützte Plattform für ihre Projektarbeit. Als Teil des Programms Erasmus+ der Europäischen Union wird eTwinning von der Europäischen Kommission und der Kultusministerkonferenz gefördert. Die Nationale Koordinierungsstelle für eTwinning beim PAD unterstützt die teilnehmenden deutschen Schulen durch Beratung, Fortbildung und Unterrichtsmaterialien.

 

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter: 

https://twinspace.etwinning.net/46570/home

Eine Übersicht zu allen ausgezeichneten Projekten finden Sie hier:

https://www.kmk-pad.org/qs-2018

 

Erfolgreiche SV-Tombola

Einen Scheck in Höhe von 2.432,41 Euro konnte bei der großen SV-Tombola am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien im Forum des Ludwig-Erhard-Berufskolleg an die AIDS-Stiftung übergeben werden. Für die erfolgreiche Wohltätigkeitstombola sammelten SV-Schülerinnen und Schüler und auch Auszubildende sowie die Lehrer eine große Anzahl von Sachpreisen und Gutscheinen von Paderborner Unternehmen. 

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Vielen Dank an alle, die zum Erfolg der Tombola beigetragen haben. 

 

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