Talentscouting OWL feiert Jubiläum

Seit einem Jahr gibt es das Talentscouting in OWL, das junge Menschen dabei begleitet, ihre beruflichen Interessen, Potentiale, Träume und Ziele zu entdecken und weiterzuentwickeln. Aus diesem Anlass wurden am 14. November 2018 in Detmold im großen Sitzungssaal der Bezirksregierung die Kooperationsschulen offiziell mit der Plakette „Schule im NRW-Talentscouting“ ausgezeichnet. So konnten Michael Rohde als zuständiger Studiendirektor, der die Berufs- und Studienorientierung am Ludwig-Erhard-Berufskolleg koordiniert, im Beisein von Nicole Karnath und Patrica Müntefering, die das Talentscouting in Paderborn bzw. Büren organisieren, die Plakette für unser Schule im Empfang nehmen.

 

2018 11 28 Talentscout2

2019 22 27 Talentscout

 

„Durch das Talentscouting wurde ich nicht nur motiviert, ein Studium in Bielefeld aufzunehmen, sondern habe zusätzlich die Möglichkeit bekommen, mich auf ein Stipendium bei der Studienstiftung des deutschen Volkes zu bewerben. Diese Anerkennung bestärkt mich auf meinem Weg“, berichtet die Schülerin Sarah bei der Podiumsdiskussion anlässlich des Jubiläums des Talentscouting OWL. Und Sullav erzählt: „Das Talentscouting gab mir den Raum und die Möglichkeit zur Ideenfindung. Im November gehe ich für zwei Monate ins Ausland und danach strebe ich ein Studium in Erziehungswissenschaft an.“ Sarah und Sullav sind zwei von insgesamt rund 12.500 Schülerinnen und Schülern, die im Talentscouting NRW-weit individuell gefördert werden – darunter etwa 1000 Talente aus der Region Ostwestfalen Lippe.

Durch das Talentscouting sollen Potenziale – nicht nur in Abhängigkeit von Schulnoten - identifiziert werden. Und gerade Schülerinnen und Schüler, deren Familienmitglieder zuvor noch keine Erfahrungen im Hinblick auf ein Studium haben sammeln können, soll so die Möglichkeit gegeben werden, durch den Talentscout in allen Fragen der Studienorientierung beraten zu werden, auch wenn man am Ende vielleicht die Erkenntnis gewinnt, dass eine Berufsausbildung doch besser wäre. Herr Glüpker bietet regelmäßig Beratungstermine am LEBK an. Interessierte Schülerinnen und Schüler können sich bei Frau Karnath (PB) oder Frau Müntefering (BÜR) melden. Weitere Informationen zum Talentscouting unter unter  www.talentscouting-owl.dezu finden.

 2019 11 27 Logo Talentscout

(Quelle: Campus OWL, Pressemitteilung „Talentscouting OWL feiert Jubiläum vom 15.11.2018)

 

„Wer sich bewegt, bewegt Europa“

Erste Kontakte zur Vorbereitung eines zukünftigen Erasmus+ Projektes knüpfte kurz nach den Herbstferien die Erasmuskoordinatorin des Ludwig-Erhard-Berufskollegs, Nicole Broer, bei ihrem Treffen in Ostroleka, in Polen. Dabei wurde sie zu einer dreitägigen Unterrichtshospitation von der polnischen Partnerlehrerin Agnieszka Mlynarczyk und ihren Kolleginnen Sylwia Rochaczewska und Katarzyna Zeranska sehr herzlich willkommen geheißen. Die beiden Projektkoordinatorinnen kannten sich bereits aus einem vorangegangenen eTwinning-Projekt, für das sie erst kürzlich mit dem europäischen Qualitätssiegel ausgezeichnet wurden. Eine solche Auszeichnung von höchster Stelle zeugt von einer sehr guten Zusammenarbeit, was sich als sehr wertvoll für ein zukünftiges Projekt erweisen dürfte. Der dritte Erasmuspartner, der Kollege Iñaki Oar-Arteta, Lehrer an einer Schule im spanischen Bilbao, konnte bei dem Treffen leider nicht dabei sein, schaltete sich aber per Skype-Konferenz dazu. Er ist den beiden Partnerinnen ebenfalls bereits durch mehrere eTwinning-Projekte bekannt. Bei dem Erasmus+ Projekt geht es dann nicht mehr nur um den reinen Online-Austausch wie bei eTwinning, sondern die Schülerinnen und Schüler können dann ihre Partner tatsächlich besuchen, in Gastfamilien wohnen und hautnah etwas über das Land und die Kultur kennenlernen. Denn nur wer sich bewegt, bewegt Europa. Also worauf warten wir noch? 

 

 

2018 11 10 Erasmus

 

 v. l.: Nicole Broer vom LEBK Paderborn und Agnieszka Mlynarczyk aus Ostroleka sowie Sylwia Rochaczewska und Katarzyna Zeranska, die das Projekt mit unterstützen. 

 

Neue Wege im Bereich der Logistik

Dank der Zusammenarbeit der FHDW, des Schwerlastspezialisten Universal Transport und des Ludwig-Erhard-Berufskollegs ist ein neues Angebot im Bereich der Logistik entstanden: Ein Studium an der Fachhochschule der Wirtschaft wird gekoppelt mit einer Ausbildung zur Kauffrau/zum Kauffmann für Spedition und Logistikdienstleistung und führt in 4 Jahren zu einem Bachelor sowie einem IHK-Abschluss. 

 

2018 10 23 Spedition Neues Konzet

 

Bildunterschrift: Michael Rohde (LEBK), Anke Wübbeke (Universal Transport), Benjamin Meinhardt (FHDW)

 

Das Konzept sieht im ersten Jahr eine dreimonatige Praxisphase in der Spedition vor, an die sich eine Theoriephase in der Berufsschule anschließt. Nach einer weiteren Praxisphase startet dann das Studium an der Fachhochschule, wobei sich nach jedem Semester ein praktischer Teil im Unternehmen anschließt. Im sechsten Semester wird dann die Bachelor-Arbeit für den Abschluss International Business (B.A.) oder Betriebswirtschaft (B.A.) geschrieben. 

Eine erste Vorstellung des neuen Konzepts auf der Jobmesse Connect in Paderborn im September 2018 stieß bereits auf gute Resonanz. „Wir sind im Kampf um die besten Köpfe. Da müssen wir mit attraktiven Angeboten mithalten, sonst gehen diese Köpfe woanders hin. Und dieses spezielle Angebot aus einem interessanten akademischen Abschluss und hoch spannender betrieblicher Ausbildung wird überzeugen“, ist sich die Personalreferentin bei Universal Transport, Anke Wübbeke, sicher.

Voraussetzung für eine Bewerbung ist neben einer Affinität für Logistik-Prozesse ein erfolgreich abgeschlossenes Abitur oder Fachabitur, sehr gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift, gute Kenntnisse in MS Office sowie eine erfolgreiche Teilnahme am FHDW-Auswahlverfahren. Geboten werden dann nicht nur die Übernahme der Studien-, Ausbildungs- und Prüfungsgebühren sowie eine attraktive monatliche Vergütung, sondern auch eine Praxisphase im Ausland sowie ein optionales Auslandssemester.

 

 

 

 

 

Crashkurs NRW

Unfälle mit jungen Menschen, die so schwer verletzt wurde, dass sie starben oder mit bleibenden Schäden an Körper und Seele überlebten. Diese Unfälle dienten am Dienstag- und Mittwochmorgen bei der Veranstaltung „Crashkurs NRW“ als bedrückende Abschreckung, um anderen jungen Verkehrsteilnehmern und ihren Familien ein ähnliches Schicksal zu ersparen. „Ein kleiner Augenblick kann über Leben und Tod entscheiden.“

Mit der (Präventions) Kampagne Crashkurs NRW „Realität erfahren. Echt hart.“ richtet sich die Polizei in Nordrhein-Westfalen an Jugendliche und junge Erwachsene, die bald den Führerschein machen oder ihn erst seit Kurzem besitzen. In der von Rainer Hoberg, Verkehrssicherheitsberater der Polizei Paderborn, moderierten Veranstaltung erläuterten Feuerwehrmann Johannes Mollemeier,  Notfallärztin Dr. Spils ad Wilken , Polizeihauptkommisar Andreas Dorst und Notfallseelsorger Heinrich Friesen ihre Erlebnisse von schweren Unfällen und die schwerwiegenden Folgen für Unfallopfer und Hinterbliebene. Eindrücke, die alle Beteiligten immer wieder emotional belasten, die aber auch bei den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern eine emotionale Betroffenheit hervorruft.  

„In einer Sekunde kann mehr passieren als du denkst. Wir wollen, dass ihr sicher lebt.“

 

2018 11 07 Crashkurs

Industriekaufleute verabschiedet

24 Industriekaufleute haben nun ihre Berufsschulzeit absolviert. Am 12.10.2018 fand im Unternehmen Bette GmbH + Co KG (Delbrück) die Verabschiedung der jungen Leute statt.

2018 10 27 Abschlussklasse

Nach dem offiziellen Teil, in dem Herr Grewe als Vertreter der Schulleitung, Herr Fleitmann als Bildungsgangleiter, Herr Göstenmeier (Unternehmensvertreter), Frau Buddenberg in der Funktion der Klassenlehrerin und der Auszubildende Matthias Gladisch Ansprachen hielten, bekamen die Schülerinnen und Schüler ihre Zeugnisse überreicht. Die Moderation dieser Veranstaltung übernahmen Frau Böhner und Herr Dick. Anschließend erfolgte ein gemütliches Beisammensein. Dabei tauschten die Auszubildenden, die Lehrer und die Ausbilder Erfahrungen und Erinnerungen der vergangenen Zeit aus.