Zum Abschluss in die MeisterWerke

Zum Abschluss ihrer Berufsschulzeit besuchten die Schülerinnen und Schüler der IN3K die MeisterWerke in Rüthen-Meiste. Begleitet wurden die Auszubildenden von Herrn Fleitmann, Herrn Münstermann und Herrn Rüther. 

2018 10 22 Industriekaufleute Büren

Vor Ort erhielten sie während einer ausführlichen, aber dennoch kurzweiligen Führung interessante Einblicke mit zahlreichen Anknüpfungspunkten an den Berufsschulunterricht. Ein Schwerpunkt der Führung war die Herstellung des Echtholz-Parkettbodens, deren Teilprozesse anschaulich erklärt wurden, ein anderer war der Bereich Marketing und Vertrieb. 


Beim anschließenden Grillen ließ man die Veranstaltung ausklingen und blickte noch einmal auf die vergangenen zweieinhalb Jahre in der Berufsschule zurück.

"HörBar" - Heute schon gehört?

 Seit einigen Tagen steht die „HörBar“ des „Paritätisches Hilfsdienstes“ des Kreis Paderborn und der „Jungen Selbsthilfe“ Paderborn am Lesepoint im Forum des Ludwig-Erhard-Berufskollegs.

 

2018 10 20 HörBar

 

An der Säule, die mit einem MP3-Player sowie mit einem Kopfhörer ausgestattet ist, kann man sich über das Thema Depressionen informieren. In sieben verschiedenen Titeln erzählen Betroffene über ihre Erfahrungen mit Depressionen. Darüber gibt es Informationen darüber, wo man Hilfe und Unterstützung erhalten kann.

Rene Bettermann

Wer wird Europameister?

Wie erleben wir Europa im Alltag? Welche Rolle spielt Europa aktuell für Deutschland? Wie soll die Zukunft aussehen? Welche Perspektive hat der Euro? Mit diesen Fragen beschäftigten sich die Europaklassen der Unter- und Mittelstufen des Wirtschaftsgymnasiums Anfang September im Rahmen einer Europaveranstaltung, die im Auftrag der Bundesregierung vom Bürger Europas e.V. durchgeführt wurde. 

 

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Im ersten Teil der Veranstaltung nahmen die Schülerinnen und Schüler am interaktiven Wissensquiz „Wer wird Europameister“ von Bürger Europas e.V. teil, das mit dem europäischen Bürgerpreis 2017 ausgezeichnet wurde. Dabei ging es darum, den Europameister zu ermitteln. Die Teilnehmer bekamen ein TED-Abstimmungsgerät und hatten so die Möglichkeit interaktiv mitzuwirken und verschiedene Fragen zu Europa zu beantworten. Die Themen reichten von den Zusammenhängen des jeweiligen Bundeslandes mit Europa, über Fragen nach Europas Rolle in der Welt, bis zu den Rechten, die die Schülerinnen und Schüler als Bürger der Europäischen Union haben. Die schnellsten Schülerinnen und Schüler mit der richtigen Antwort erhielten kleine Sachpreise. So erfuhren die Teilnehmer spielerisch ganz viel Neues und Wissenswertes zur EU. 

Im zweiten Teil war die Meinung der Schülerinnen und Schüler gefragt. Wieder mit einem TED-Abstimmungsgerät ausgerüstet, nahmen sie am Bürgerdialog teil, der derzeit in der gesamten Europäischen Union stattfindet. So äußerten sich die Schülerinnen und Schüler zu zentralen europäischen Fragestellungen. Die Antworten wurden gesammelt und an die Bundesregierung weitergeleitet, die die gesamten Ergebnisse zusammenträgt und auswertet  und auf nationaler als auch europäischer Ebene ausführlich diskutiert und Schlussfolgerungen für ihr Handeln zieht. So werden vielleicht eines Tages die Ideen unserer Schülerinnen und Schüler mit in den europäischen Prozess einfließen. Das Quiz kam bei den Schülerinnen und Schülern sehr gut an. Eine etwas andere Art von Unterricht, die dem ein oder anderen sicherlich langfristig im Gedächtnis bleiben wird. 

 

Mit Unfallgefahren konfroniert

Prävention ist wirksam. Das beweisen die rückläufigen Zahlen von Verkehrsunfällen in NRW. Paderborn zieht in dieser Hinsicht jedoch eine vergleichsweise erschütternde Bilanz. [...] Die Verkehrssicherheitstage, ausgerichtet von der Verkehrswacht und der Polizei Paderborn, richten sich gezielt an junge Autofahrer, erklärt Organisator Werner Brüseke: »Gerade im Berufsschulalter machen viele junge Menschen ihren Führerschein. Deshalb ist es wichtig, hier anschauliche Präventionsarbeit zu leisten.«

 

2018 08 08 Foto Verkehrssicherheitstage

 

In Paderborn seien die Zahlen der Verkehrsunfälle, bei denen Menschen bis 25 Jahren beteiligt sind, vergleichsweise hoch, berichtet Christian Rörig. Der Verkehrssicherheitsbeauftragte des Richard-von-Weizsäcker-Berufskollegs ist sich sicher: »Vor allem in ländlichen Regionen wird am Wochenende oft das Auto genutzt. Häufig sind junge Menschen leichtsinnig und bedenken nicht, dass Verkehrsunfälle nicht nur körperliche, sondern vor allem seelische Schäden bergen.«

Neben dem »Crashkurs«, bei dem die Polizei Schülern einmal im Jahr von besonders fatalen Verkehrsunfällen berichtet, werden alle vier Jahre die Verkehrstage organisiert. Das Besondere hierbei: 18 Stationen lassen Schüler Gefahrensituationen durchleben. Ein Auffahrunfall mit 50 Stundenkilometern wird im Gurtschlitten simuliert. Dieter Rohlfing erklärt Schüler Desmond Vuong: »Das richtige Anschnallen rettet Leben. Bei 28 Prozent aller tödlichen Verkehrsunfälle sind Opfer nicht angeschnallt gewesen. Ein Gurt hätte 200 Tode verhindern können.« Wichtig sei jedoch, dass der Beckengurt stramm am Körper anliege. Im Winter sollte daher während der Fahrt auf die gut gefütterte Daunenjacke verzichtet werden, erklärt Rohlfing.

Der Rettungssimulator lässt Schüler den Überschlag eines Autos erleben. Tückisch hierbei ist, erklärt Reinhold Feldick von der Gütersloher Verkehrswacht, dass das eigene Körpergewicht das Gurtschloss im Falle eines Überschlags blockiert. »In so einem Fall ist das richtige Abstützen enorm wichtig, um sich aus dem verunglückten Fahrzeug zu befreien«, erklärt der Gütersloher. Obwohl viele Schüler mit Respekt an das rotierende Fahrzeug treten, zeigen sie großes Interesse. »Ich hoffe, dass sie sich im Ernstfall an die Tipps erinnern, die wir ihnen mit auf den Weg geben«, sagt Feldick.

Eine völlig andere Form der Machtlosigkeit erleben Unfallopfer, wenn sie in einer akuten Notsituation von Gaffern beobachtet und gar fotografiert werden. Um diese Situation zu erleben, können sich Schüler in die Gafferbox begeben, die rundherum mit Fotos beklebt ist. Im Zentrum der starrenden Menschen können Schüler Fotos von echten Unfällen betrachten. Diese sind von Gaffern aufgenommen und im Internet veröffentlicht worden. Unter Klappen verborgen sind weitere Fotos von schweren Verkehrsunfällen. »Schüler werden darauf hingewiesen, dass die Fotos grausame Szenen zeigen. Sie können selbst entscheiden, ob ihre Neugierde groß genug ist, um die Klappen zu öffnen«, erklärt Christian Rörig.

Landrat Manfred Müller ist sich sicher: »Im Falle von Gaffern hat das Recht auf Leben und Hilfeleistung Vorrang vor dem Recht der Information.« Es sei grausam, wenn Angehörige durch Fotos in sozialen Medien vom Tod der Unfallopfer erfahren, bevor die Polizei und die Seelsorger die Möglichkeit haben, die Familie zu informieren.

Quelle: Isabella Wünnerke,  WV vom 27.09.2018

 

Neue Schulleitung am LEBK

Matthias Gehle ist seit Beginn des Schuljahres 2018/19 neuer stellvertretender Schulleiter und kommissarischer Schulleiter des Ludwig-Erhard-Berufskollegs. Herr Gehle tritt die Nachfolge von Herrn Alfons Bölte an, der am 1. August 2018 in den Ruhestand gegangen ist.

Das Ludwig-Erhard-Berufskolleg mit seinen Standorten in Paderborn und Büren hat derzeit rund 2300 Schülerinnen und Schüler und 120 Lehrkräfte.

Studiendirektor Matthias Gehle war zuvor als stellvertretender Schulleiter am Johann-Conrad-Schlaun-Berufskolleg in Warburg tätig.

 

 

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