Neue Wege im Bereich der Logistik

Dank der Zusammenarbeit der FHDW, des Schwerlastspezialisten Universal Transport und des Ludwig-Erhard-Berufskollegs ist ein neues Angebot im Bereich der Logistik entstanden: Ein Studium an der Fachhochschule der Wirtschaft wird gekoppelt mit einer Ausbildung zur Kauffrau/zum Kauffmann für Spedition und Logistikdienstleistung und führt in 4 Jahren zu einem Bachelor sowie einem IHK-Abschluss. 

 

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Bildunterschrift: Michael Rohde (LEBK), Anke Wübbeke (Universal Transport), Benjamin Meinhardt (FHDW)

 

Das Konzept sieht im ersten Jahr eine dreimonatige Praxisphase in der Spedition vor, an die sich eine Theoriephase in der Berufsschule anschließt. Nach einer weiteren Praxisphase startet dann das Studium an der Fachhochschule, wobei sich nach jedem Semester ein praktischer Teil im Unternehmen anschließt. Im sechsten Semester wird dann die Bachelor-Arbeit für den Abschluss International Business (B.A.) oder Betriebswirtschaft (B.A.) geschrieben. 

Eine erste Vorstellung des neuen Konzepts auf der Jobmesse Connect in Paderborn im September 2018 stieß bereits auf gute Resonanz. „Wir sind im Kampf um die besten Köpfe. Da müssen wir mit attraktiven Angeboten mithalten, sonst gehen diese Köpfe woanders hin. Und dieses spezielle Angebot aus einem interessanten akademischen Abschluss und hoch spannender betrieblicher Ausbildung wird überzeugen“, ist sich die Personalreferentin bei Universal Transport, Anke Wübbeke, sicher.

Voraussetzung für eine Bewerbung ist neben einer Affinität für Logistik-Prozesse ein erfolgreich abgeschlossenes Abitur oder Fachabitur, sehr gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift, gute Kenntnisse in MS Office sowie eine erfolgreiche Teilnahme am FHDW-Auswahlverfahren. Geboten werden dann nicht nur die Übernahme der Studien-, Ausbildungs- und Prüfungsgebühren sowie eine attraktive monatliche Vergütung, sondern auch eine Praxisphase im Ausland sowie ein optionales Auslandssemester.

 

 

 

 

 

Industriekaufleute verabschiedet

24 Industriekaufleute haben nun ihre Berufsschulzeit absolviert. Am 12.10.2018 fand im Unternehmen Bette GmbH + Co KG (Delbrück) die Verabschiedung der jungen Leute statt.

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Nach dem offiziellen Teil, in dem Herr Grewe als Vertreter der Schulleitung, Herr Fleitmann als Bildungsgangleiter, Herr Göstenmeier (Unternehmensvertreter), Frau Buddenberg in der Funktion der Klassenlehrerin und der Auszubildende Matthias Gladisch Ansprachen hielten, bekamen die Schülerinnen und Schüler ihre Zeugnisse überreicht. Die Moderation dieser Veranstaltung übernahmen Frau Böhner und Herr Dick. Anschließend erfolgte ein gemütliches Beisammensein. Dabei tauschten die Auszubildenden, die Lehrer und die Ausbilder Erfahrungen und Erinnerungen der vergangenen Zeit aus. 

"HörBar" - Heute schon gehört?

 Seit einigen Tagen steht die „HörBar“ des „Paritätisches Hilfsdienstes“ des Kreis Paderborn und der „Jungen Selbsthilfe“ Paderborn am Lesepoint im Forum des Ludwig-Erhard-Berufskollegs.

 

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An der Säule, die mit einem MP3-Player sowie mit einem Kopfhörer ausgestattet ist, kann man sich über das Thema Depressionen informieren. In sieben verschiedenen Titeln erzählen Betroffene über ihre Erfahrungen mit Depressionen. Darüber gibt es Informationen darüber, wo man Hilfe und Unterstützung erhalten kann.

Rene Bettermann

Zum Abschluss in die MeisterWerke

Zum Abschluss ihrer Berufsschulzeit besuchten die Schülerinnen und Schüler der IN3K die MeisterWerke in Rüthen-Meiste. Begleitet wurden die Auszubildenden von Herrn Fleitmann, Herrn Münstermann und Herrn Rüther. 

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Vor Ort erhielten sie während einer ausführlichen, aber dennoch kurzweiligen Führung interessante Einblicke mit zahlreichen Anknüpfungspunkten an den Berufsschulunterricht. Ein Schwerpunkt der Führung war die Herstellung des Echtholz-Parkettbodens, deren Teilprozesse anschaulich erklärt wurden, ein anderer war der Bereich Marketing und Vertrieb. 


Beim anschließenden Grillen ließ man die Veranstaltung ausklingen und blickte noch einmal auf die vergangenen zweieinhalb Jahre in der Berufsschule zurück.

Mit Unfallgefahren konfroniert

Prävention ist wirksam. Das beweisen die rückläufigen Zahlen von Verkehrsunfällen in NRW. Paderborn zieht in dieser Hinsicht jedoch eine vergleichsweise erschütternde Bilanz. [...] Die Verkehrssicherheitstage, ausgerichtet von der Verkehrswacht und der Polizei Paderborn, richten sich gezielt an junge Autofahrer, erklärt Organisator Werner Brüseke: »Gerade im Berufsschulalter machen viele junge Menschen ihren Führerschein. Deshalb ist es wichtig, hier anschauliche Präventionsarbeit zu leisten.«

 

2018 08 08 Foto Verkehrssicherheitstage

 

In Paderborn seien die Zahlen der Verkehrsunfälle, bei denen Menschen bis 25 Jahren beteiligt sind, vergleichsweise hoch, berichtet Christian Rörig. Der Verkehrssicherheitsbeauftragte des Richard-von-Weizsäcker-Berufskollegs ist sich sicher: »Vor allem in ländlichen Regionen wird am Wochenende oft das Auto genutzt. Häufig sind junge Menschen leichtsinnig und bedenken nicht, dass Verkehrsunfälle nicht nur körperliche, sondern vor allem seelische Schäden bergen.«

Neben dem »Crashkurs«, bei dem die Polizei Schülern einmal im Jahr von besonders fatalen Verkehrsunfällen berichtet, werden alle vier Jahre die Verkehrstage organisiert. Das Besondere hierbei: 18 Stationen lassen Schüler Gefahrensituationen durchleben. Ein Auffahrunfall mit 50 Stundenkilometern wird im Gurtschlitten simuliert. Dieter Rohlfing erklärt Schüler Desmond Vuong: »Das richtige Anschnallen rettet Leben. Bei 28 Prozent aller tödlichen Verkehrsunfälle sind Opfer nicht angeschnallt gewesen. Ein Gurt hätte 200 Tode verhindern können.« Wichtig sei jedoch, dass der Beckengurt stramm am Körper anliege. Im Winter sollte daher während der Fahrt auf die gut gefütterte Daunenjacke verzichtet werden, erklärt Rohlfing.

Der Rettungssimulator lässt Schüler den Überschlag eines Autos erleben. Tückisch hierbei ist, erklärt Reinhold Feldick von der Gütersloher Verkehrswacht, dass das eigene Körpergewicht das Gurtschloss im Falle eines Überschlags blockiert. »In so einem Fall ist das richtige Abstützen enorm wichtig, um sich aus dem verunglückten Fahrzeug zu befreien«, erklärt der Gütersloher. Obwohl viele Schüler mit Respekt an das rotierende Fahrzeug treten, zeigen sie großes Interesse. »Ich hoffe, dass sie sich im Ernstfall an die Tipps erinnern, die wir ihnen mit auf den Weg geben«, sagt Feldick.

Eine völlig andere Form der Machtlosigkeit erleben Unfallopfer, wenn sie in einer akuten Notsituation von Gaffern beobachtet und gar fotografiert werden. Um diese Situation zu erleben, können sich Schüler in die Gafferbox begeben, die rundherum mit Fotos beklebt ist. Im Zentrum der starrenden Menschen können Schüler Fotos von echten Unfällen betrachten. Diese sind von Gaffern aufgenommen und im Internet veröffentlicht worden. Unter Klappen verborgen sind weitere Fotos von schweren Verkehrsunfällen. »Schüler werden darauf hingewiesen, dass die Fotos grausame Szenen zeigen. Sie können selbst entscheiden, ob ihre Neugierde groß genug ist, um die Klappen zu öffnen«, erklärt Christian Rörig.

Landrat Manfred Müller ist sich sicher: »Im Falle von Gaffern hat das Recht auf Leben und Hilfeleistung Vorrang vor dem Recht der Information.« Es sei grausam, wenn Angehörige durch Fotos in sozialen Medien vom Tod der Unfallopfer erfahren, bevor die Polizei und die Seelsorger die Möglichkeit haben, die Familie zu informieren.

Quelle: Isabella Wünnerke,  WV vom 27.09.2018