Wo steckt der Fehler im Film Nemo?

Diese und viele andere interessante Informationen rund um die Bewohner der Unterwasserwelt erhielten die Schüler der Klassen HH1n (Klassenlehrerin Frau Möllenbeck) und HH2n (Klassenlehrerin Frau Müntefering) aus Büren während ihres Besuches im Sealife in Oberhausen.

2019 05 20 Oberhausen HH2n

Dass im Film „Rettet Nemo“ den Filmemachern eigentlich ein grober Fehler unterlaufen war, wussten allerdings vorher die wenigsten Jugendlichen. Anemonenfische sind nach Erreichen der Geschlechtsreife zunächst männlich. Sie leben Polyandrie, ein Weibchen mit mehreren Männchen in einer kleinen Gruppe. Stirbt das Weibchen, wandelt sich das stärkste Männchen innerhalb einer Woche in ein Weibchen um. Somit hätte Nemos Vater eigentlich zum Weibchen werden müssen. 

Der Rundgang durch das Unterwassermuseum thematisierte komplexe ökologische Probleme. So erfuhren die Schüler, dass der doch so harmlos aussehende Goldfisch eine Bedrohung für die Tierwelt ist, weil sich der aus Asien stammende Fisch extrem ausbreitet und den heimischen Fischen durch ihre gefräßige Art die Nahrung strittig macht.

Neben diesem ökologischen Ungleichgewicht wurde auch die Problematik des Plastikmülls in den Meeren verdeutlicht. Da Schildkröten Plastik für essbare Quallen halten, verenden sie qualvoll. Haie hingegen können riechen und nehmen deshalb den Plastikmüll nicht als Nahrung auf. Sie fressen jedoch andere Fische, die den Müll für Nahrung hielten. 

Abgerundet wurde die Klassenfahrt durch den Besuch im Centro.

Austausch nach Le Mans

Im Rahmen des seit 1987 bestehenden Austausches mit unserer Partnerschule, dem Lycée Saint-Charles Sainte-Croix, reisten 21 Schülerinnen und Schüler im April in Begleitung ihrer Lehrerinnen Frau Broer und Frau Brake nach Le Mans in die Pays-de-la-Loire. Dank der finanziellen Unterstützung des Deutsch-Französischen Jugendwerks (DFJW) konnte diese Begegnung erneut realisiert werden. 

 

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Die Schülerinnen und Schüler hatten sich vor der Reise bereits innerhalb des Europa-Kurses intensiv mit dem Thema „Deutsches und französisches kulturelles Erbe – Gemeinsamkeiten und Unterschiede“ beschäftigt. Sie bereiteten die Reise vor, indem sie sich inhaltlich mit den einzelnen Programmpunkten, wie beispielweise die Besichtigung des Mémorialsin Caen, den Sehenswürdigkeiten in Paris und unserer Partnerstadt Le Mans auseinandersetzten. 

Neben der Teilnahme am Unterricht an der Partnerschule standen auch eine Besichtigung der Keksfabrik „La Sablésienne“ inSablé sur Sarthe, eine Führung durch die Manceller Altstadt - die  größte und besterhaltene Altstadt Europas -  und ein Tagesausflug zum Mémorialin Caen auf dem Programm. Da durften natürlich auch die Landungsstrände der Alliierten sowie die deutschen und amerikanischen Soldatenfriedhöfe in der Normandie nicht fehlen. Dies war für die deutschen Schülerinnen und Schüler ein sichtlich bewegender Moment, zumal sie diesen geschichtsträchtigen Ort gemeinsam mit einigen französischen Austauschschülerinnen und -schülern gemeinsam besichtigten und sich Dank der Erläuterungen der Reisebegleiterin der Bedeutung dieses historischen Ereignisses bewusst wurden. Schließlich besichtigten die Schülerinnen und Schüler auch die französische Hauptstadt und schlüpften während des Stadtrundganges selbst in die Rolle des Tourguides. Spätestens beim Anblick des Eiffelturms am Place de Trocadero, waren alle völlig begeistert und es zeigte sich mal wieder, dass Paris das absolute Highlight der Fahrt war. 

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Die Schülerinnen und Schüler lebten während der Austauschwoche in Gastfamilien und hatten so die Gelegenheit, die französische Kultur und Lebensart intensiv kennenzulernen. So war es nicht verwunderlich, dass der Abschied so manchem doch sichtlich schwer fiel. 

Nähere Informationen zu unserer Reise finden Sie auch in unserem Reisetagebuch.  

 

(geschrieben von Nicole Broer und Frauke Brake )

Industriekaufleute auf Exkursion

Wie gestalten sich eigentlich die Produktionsprozesse in einem Industriebetrieb in der Praxis? Mit dieser Frage und dem aus dem Unterricht gewonnenen Hintergrundwissen machten sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse IN2B mit ihrer Klassenlehrerin Andrea Buddenberg am 15.03.2019 auf den Weg zum Delbrücker Unternehmen, der Bette GmbH & Co. KG. 

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Dieses 1952 gegründete Familienunternehmen beschäftigt derzeit ca. 370 Mitarbeiter. Hier werden hochwertige Badelemente, wie bspw. Badewannen, Waschtische und Duschwannen produziert. 

Zunächst stand eine Einführung in das Unternehmen auf der Agenda. Aufmerksam hörten wir unserem Guide, Herrn Cencyk, welcher ebenfalls den schulischen Teil seiner Ausbildung zum Industriekaufmann am Ludwig-Erhard-Berufskolleg absolviert hatte, über die Unternehmensgeschichte der Bette GmbH & Co. KG zu. Nachdem wir nun bestens über das Unternehmen und dessen Produkte informiert waren, stand der interessanteste Teil des Tages an: die Besichtigung der Produktion. 

Abschließend hatten wir die Möglichkeit, die fertiggestellten Produkte in der über 1.000 m² großen Ausstellung des Unternehmens hautnah zu erleben.

 „Das Zusammenspiel zwischen der vollautomatisierten Herstellung auf der einen Seite und die präzise Handarbeit auf der anderen Seite ließ sich deutlich an den in der Ausstellung präsentierten, anspruchsvollen Designs erkennen“, resümierten die Schülerinnen und Schüler der IN2B und starteten damit begeistert in das Wochenende. 

 

verfasst von:

Jonathan Brenke, Lisa Neumann und Henrike Vogt (Schülerinnen und Schüler der IN2b)

Falschgeldschulung

Ist er echt oder gefälscht? Die Prüfung von Geldscheinen muss im Einzelhandel schnell und unauffällig erfolgen. Keiner will lange an der Kasse warten. Aber wie geht das?  Auf welche Scheine muss ich achten?  Was ist, wenn es doch passiert? Fragen, die sich tagtäglich die Beschäftigten im Einzelhandel stellen müssen.

Die passenden Antworten und praktische Tipps für den Berufsalltag gab es jetzt für die Einzelhändler und Verkäufer des Ludwig-Erhard-Berufskollegs von den Falschgeldberatern der Deutschen Bundesbank. In der Schulung „Falschgelderkennung“ informierten Andreas Budde und Matthias Merschmann praxisnah und anschaulich über die Sicherheitsmerkmale und den Umgang mit Falschgeld.  

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Highlight der Schulung war der Praxistest: „Wie gut kenne ich mich mit Bargeld aus?“. Hier hatten die Schüler und Schülerinnen die Aufgabe mit Hilfe des zuvor gelernten Schnelltest „echtes“ Geld von „echtem“ Falschgeld zu unterscheiden – wie im Alltag auch. 

Besuch aus Le Mans

Mit einem „Herzlich Willkommen“ empfing der erste stellvertretende Bürgermeister, Dietrich Honervogt, die Schülerinnen und Schüler des Ludwig-Erhard-Berufskollegs mit ihren Gastschülern aus Paderborns Partnerstadt Le Mans im historischen Rathaus. Der Schüleraustausch mit dem Lycée Saint-Charles Sainte-Croix findet regelmäßig statt und wird durch das deutsch-französische Jugendwerk begleitet.

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Die 20-köpfige Schülergruppe aus Frankreich war gemeinsam mit zwei Begleitpersonen zu Gast in Paderborn. Honervogt präsentierte seinen Zuhörern in einem virtuellen Rundgang die vielfältigen Angebote und Attraktionen der Domstadt - sei es die schöne Innenstadt, die verschiedenen Feste im Jahr oder die unterschiedlichen Standortfaktoren. Aber auch die Einwohnerzahlen Paderborns und die Geschichte der Stadt wurde den Schülern nicht vorenthalten.

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Eine spannende und abwechslungsreiche Woche erwartete die Schülergruppe im Anschluss. Neben einer GPS-Stadtrallye standen eine Fahrt nach Essen, ein Besuch im Heinz Nixdorf MuseumsForum sowie eine Betriebsbesichtigung bei Benteler Automobiltechnik auf dem Programm. Organisiert wurde der Austausch von Nicole Broer und Frauke Brake. Im April bricht die WG 1b zum Gegenbesuch nach Frankreich auf. 

 

Text und Bild: Stadt Paderborn